autism

Ferienwochen

2001 wurde auf Wunsch der Eltern das erste Feriencamp veranstaltet. Das Angebot hatte großen Erfolg und wurde zügig ausgebaut. Heute organisiert der Freizeitdienst jährlich mehr als 20 Ferienwochen.

Damit die Teilnehmer ihre Ferien bestmöglich genießen und eine angepasste Betreuung erhalten, kümmern sich zwei Erzieher der Stiftung sowie eine Begleitperson je Teilnehmer mit Autismus um die Betreuung.   Die Feriencamps setzen eine individuelle Begleitung voraus. Die Begleiter werden in das Thema Autismus und die einzelnen Programme eingeführt, mit deren Hilfe die Lebensqualität von Personen mit Autismus verbessert werden kann. Die ehrenamtliche Hilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Freizeitangebots. Ohne sie könnten wir keine hochwertige individuelle Betreuung anbieten. 2013 wurden die Begleiter des Freizeitdienstes mit dem PRIX DU MÉRITE DU BÉNÉVOLAT auzgezeichnet. Die Regierung des Großherzogtums Luxemburg hat der Stiftung diesen Preis zuerkannt, um das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der Begleiter des Freizeitdienstes zu ehren.

Die Ferienwochen finden oft an der belgischen oder niederländischen Küste oder in den Ardennen und manchmal auch in den Vogesen statt, und zwar während der Karnevals-, Oster-, Pfingst-, Sommer-und Allerheiligenferien. Die Teilnehmer sind in einem Ferienhaus untergebracht, in der das Personal besonders kompetent und verständnisvoll ist. So können die Kinder und Jugendlichen voll von der Meeresluft, dem Strand und den Aktivitäten im Freien profitieren.

Das Freizeitprogramm umfasst zudem Reitferien. Die Kinder werden von Reitlehrern unterrichtet und nehmen an Ausritten im Wald teil. Bei Schlechtwetter reiten sie in der Halle. Sie lernen auch, wie man Pferde sattelt, striegelt und füttert. Der Reitstall ist auf Personen mit Behinderungen spezialisiert.

Weitere dem Alter und den Fertigkeiten der Teilnehmer entsprechende Freizeitaktivitäten ergänzen das Programm der Ferienwoche (Schwimmbad, Spaziergänge, Kegeln, Minigolf, Besichtigungen, Entspannen am Strand, Basteln, Spiele etc.). Die Aktivitäten richten sich nach den Interessensschwerpunkten der Teilnehmer.

Feriencamps ermöglichen Personen mit Autismus, neue Bekanntschaften zu schließen, eine gute Zeit zu verbringen, zu entspannen und Spaß zu haben. Und den Angehörigen erlauben sie, einmal auszuspannen und sicher zu sein, dass ihre Kinder respektvoll und angemessen betreut werden. Aufgrund ihrer Behinderung fällt es manchen Kindern mit Autismus schwer, wie andere zu spielen, Freundschaften zu schließen, .... Da sie ununterbrochen beaufsichtigt werden müssen, können sie generell nicht an Feriencamps teilnehmen, die von nicht auf Autismus spezialisierten Einrichtungen organisiert werden.

Die Ferienlager richten sich an Personen mit Autismus aller Altersgruppen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene). Die Kinder werden je nach Alter in zwei Gruppen aufgeteilt (unter 13 Jahre und über 13 Jahre).

Anmeldung

Wie werde ich Begleiter